Denkmalimmobilien als Kapitalanlage

Eine sehr interessante und lukrative Immobilieninvestition sind Denkmalimmobilien als Kapitalanlage. 

Hier nun die wichtigsten Fragen und Antworten über Denkmalimmobilien als Kapitalanlage?

Frage: Was ist überhaupt eine Denkmalimmobilie?

Antwort: Das Denkmal-Schutz-Gesetz regelt, welche Immobilien als kulturelles Erbe eingestuft werden, deren Erhalt in Deutschland durch den Staat gesichert und zudem noch gefördert wird. Übrigens gibt es im Zentrum von Torgau sehr viele denkmalgeschützte Immobilien, da Torgau bereits im Jahr 973 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Frage: Weshalb sind gerade Denkmalimmobilien als Kapitalanlage interessant?

Antwort: Wer eine Denkmalimmobilie saniert, profitiert von einer hohen steuerlichen Abschreibung (AfA) und kann somit viel Steuern sparen. Im Gegensatz zu Neubauten oder nicht denkmalgeschützten Immobilien, sind die Abschreibungssätze bei Denkmalimmobilien besonders hoch. Dies gilt übrigens auch bei Selbstnutzung der Immobilie.

Frage: Wie hoch sind die Abschreibungssätze über welchem Zeitraum ?

Antwort: Hier muss zwischen Vermietung und Selbstnutzung unterschieden werden:

Bei Vermietung können die Sanierungskosten 8 Jahre lang mit 9 % und weitere 4 Jahre mit 7 % vom zu versteuernden Einkommen abgesetzt werden.

Bei Selbstnutzung 10 Jahre lang mit 9 %.

Frage: Wenn nicht die komplette Immobilie unter Denkmalschutz steht, sondern beispielsweise nur die Fassade, welche Sanierungskosten können dann abgeschrieben werden?

Antwort: Es können nur Sanierungskosten von der Steuer abgesetzt werden, welche denkmalgeschützte Bereiche, also beispielsweise die Fassade betreffen.

Frage: Für welche Kapitalanleger sind denkmalgeschützte Immobilien besonders profitabel?

Antwort: Für Besserverdienende, da die hohen Abschreibungssätze das zu versteuernde Einkommen deutlich reduziert.